Komponist Josef Jiskra

0,00 €

inkl. MwSt. zzgl. Versand
Lieferzeit: 0 Tag(e)

Beschreibung

Josef Jiskra
Josef Jiskra, geboren 04.08.1935 in Benátky bei Litomyšl in Ostböhmen, studierte 1953-1958 am Konservatorium in Prag Musik mit dem Hauptfach Posaune.
Nach zweijährigem Militärdienst wurde er erster Posaunist im Karlsbader Symphonieorchester. Daneben war er auch als Musikdozent und Wertungsrichter tätig; im Jahre 1965 gründete er die Original Karlsbader Blaskapelle "Karlovarka", mit der er zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen durchführte. In dieser Zeit wurde ihm seine besondere Liebe zur Volksmusik bewusst und bereits damals erhielt er mehrere Preise bei Kompositionswettbewerben der Volksmusik in Tschechien.
Im Herbst 1979 zog Josef Jiskra um nach Deutschland und war von Januar 1980 bis Dezember 1999 Musikdirektor der Stadt Crailsheim, womit auch eine Lehrtätigkeit an der Jugendmusikschule verbunden war. Durch seine konsequente und zielbewusste Arbeit mit der Stadt- und auch der Jugendkapelle Crailsheim haben diese bei Musikwettbewerben und Jugendkritikspielen immer wieder hohe Auszeichnungen errungen.

Bereits über 150 Kompositionen und beinahe 250 Arrangements schrieb Josef Jiskra in den vergangenen Jahren. Er komponiert leidenschaftlich gern und so sind neben zahlreichen Kompositionen der böhmischen Art, auch in den letzten Jahren verstärkt immer mehr konzertant-symphonische Werke für Blasorchester entstanden. Den eigentlichen Auslöser für das erste große symphonische Werk gab der Landesmusikverband Baden-Württemberg, als er im Jahre 1989 eine Auftragskomposition bei Josef Jiskra bestellte. Zahlreiche folgten bis zum heutigen Tage.

Beim KLARUS Musikverlag sind folgende Titel verlegt:
(Mit dem Browserpfeil zu dieser Seite zurückkehren)
ENGEL-BIER-POLKA - Best.-Nr.: 210603
Marsch der Freundschaft - Best.-Nr.: 210417
Margit Polka - Best.-Nr.: 210421
Nach vielen Jahren (Po mnoha letech) Ländler - Gesang - Best.-Nr.: 210413
Peppi Polka (Pepova polka) - Best.-Nr.: 210391
Schurwaldpolka - Best.-Nr.: 210266
Unser Dirigent - Best.-Nr.: 210311
Willkommen Mädchen (Vítej, devcatko, vítej!)

Bei allen Werken liegen die Wurzeln unverkennbar in seinem Mutterland und bringen immer wieder auf andere Weise die "Stimmungen seines böhmischen Herzens" zum Ausdruck. Die Besonderheit und Feinfühligkeit seiner vielfältigen Kompositionen führte nicht umsonst dazu, dass er inzwischen auch Kompositionswettbewerbe in Deutschland gewinnen konnte.

Obwohl sich Josef Jiskra seit Januar 2000 im Ruhestand befindet, findet er gerne keine Ruhe. Nach wie vor übte er seine Tätigkeit als Kreisdirigent im Kreisverband Hohenlohe (Baden - Württemberg) bis zum Herbst 2008 aus. Ferner ist er auch als Posaunist im Landesblasorchester Baden-Württemberg bis 2005 aktiv tätig gewesen. Zahlreiche Auftragskompositionen und Workshops der böhmischen Blasmusik sorgen zusätzlich für keine "Langeweile". Immer wieder wird er als Juror zu Wettbewerben und zudem auch zu Gastdirigaten bei verschiedenen Kapellen eingeladen.

Am 20. Oktober 2007 wurde Josef Jiskra für seine hervorragende Tätigkeit zur Förderung der Musik vom Blasmusikverband Baden-Württemberg die Ehrenmedaille in Gold verliehen. Außerdem hat ihm der Blasmusikverband Baden-Württemberg am 16. November 2008 in Würdigung seiner besonderen Verdienste um die Musik als Zeichen der Anerkennung die "Erich-Ganzenmüller-Medaille" in Gold verliehen. Der Kreisverband Hohenlohe im Blasmusikverband Baden-Württemberg e.V. hat zudem Josef Jiskra am 5. April 2009 zum Ehrendirigenten des Kreisverbands ernannt.

Im Jahr 2015 sprach die Stadt Crailsheim Josef Jiskra für sein Lebenswerk in Würdigung seiner hervorragenden musikalischen Leistungen höchste Anerkennung aus. (siehe Urkunde)
Damit war er der erste Musiker der diese Auszeichnung von der Stadt Crailsheim erhalten hatte.
Wie Josef Jiskra selbst sagt, wird er seiner liebsten Freundin - der Musik - treu bleiben, solange die "Gesundheit" ihm dient!

Josef Jiskra lebt bis heute nach dem Motto:
"Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden, da spricht Seele zu Seele."

Stand 04.08.2020